Kleidung für mich

Traumprojekt Trenchcoat

17. Mai 2018

Hallo und herzlich willkommen auf Hauptsache Punkte,

heute zeige ich Euch meinen ersten selbstgenähten Trenchcoat. Was dabei so alles schief gegangen ist lest Ihr in diesem Beitrag!

Trenchcoat

Fangen wir einmal von vorne an: Ich hatte schon seit längerem darüber nachgedacht mir einmal einen Trenchcoat zu nähen. Es ist dann aber immer an der Wahl des richtigen Stoffes, des richtigen Schnittes und an meinem Respekt vor diesem doch sehr großen Projekt gescheitert.
Von Anfang an hatte ich ein bestimmtes Bild vor Augen, wie mein Trenchcoat aussehen sollte. Nur der Schnitt fehlte und den Schnitt alleine entwerfen war zu kompliziert. Könnt Ihr Eure Schnitte selber erstellen?

Trenchcoat

Vor ungefähr einem Monat habe ich dann bei Burda einen Schnitt gefunden, der mir relativ gut gefallen hat und meinen Vorstellungen weitestgehend entsprach.

Trenchcoat

Jetzt fehlte nur noch der richtige Stoff für das Projekt. Nach längerer Recherche, bin ich darauf aufmerksam geworden, dass Trenchcoats üblicherweise aus Gabardine gefertigt werden.
Den für mich passenden Stoff habe ich dann bei Buttinette gefunden und sofort bestellt.

Trenchcoat

Dann ging es auch schon ans Zuschneiden und Nähen des Trenchcoats. Leider bemerkte ich während des Nähens, dass der Schnitt viel zu groß für mich war. Bei den ersten Anproben, fühlte ich mich als hätte ich einen Kartoffelsack an. Nichts gegen Kartoffelsäcke, aber irgendwie war das nicht so, wie ich mir den Trenchcoat vorgestellt hatte. Es war also klar, dass ich noch einiges ändern müsse, um zu meinen Traumschnitt zu gelangen. Habt Ihr Erfahrungen mit dem Schnitt? Habe ich einfach die falsche Größe gewählt oder hattet Ihr ähnliche Probleme?

Trenchcoat

Wie viel es jedoch wirklich war, was geändert werden musste, hatte ich mir nicht träumen lassen. Zeitweise war ich so frustriert, über das nicht zufrieden stellende Ergebnis, dass ich den Trenchcoat für einige Tage beiseite legte. Dann habe ich immer mal wieder ein bisschen genäht, hatte aber keine Motivation den Mantel fertigzustellen.
Zum Glück packte mich eines Abends der Drang nun doch den Trenchcoat zu Ende zu bringen. Und was soll ich sagen, jetzt bin ich sehr zufrieden mit meinem ersten selbstgenähten Trenchcoat.

Trenchcoat

Und ich kann Euch wie so oft nur wieder raten traut Euch auch an schwere Projekte, denn was kann man schon verlieren?

Abschließend würde mich noch einmal interessieren, ob Ihr schonmal einen Trenchcoat genäht habt oder ob Ihr ein ähnliches Projekt plant?

 

Damit verabschiede ich mich. Näht fleißig und bis zum nächsten Mal.
Eure Marie

Schnitt: Trenchcoat aus der Burda 10/2010 (hier im Internet)
Stoff: Gabardine von Buttinette

verlinkt bei RUMS

  1. Ich finde den Trenchcoat toll! Man sieht gar nicht, dass du ihn noch ändern musstest.
    Ich hatte kürzlich auch so ein Projekt, dass ganz anders ausfiel als gedacht… eine 7/8 Hose. Alles war viel zu groß und ich musste noch einmal sehr viel verändern. Zwischendurch ärgert man sich und hat keine Lust, aber am Ende ist man dann doch stolz.
    Liebe Grüße
    Stacia

    1. Hallo Stacia,

      dankeschön.
      Da kann ich Dir nur Recht geben. Auf solche Projekte ist man doch am Ende doppelt stolz.

      Liebe Grüße
      Marie

  2. Wow, Respekt! Dein Trenchcoat sieht richtig schön aus! So etwas würde ich auch gerne mal nähen aber irgendwie kommen mir immer andere Projekte dazwischen…mein nächstes aufwändigeres Nähprojekt wird ein Dirndl für mich.
    Ich wünsche dir noch ganz viel Freude mit deinem tollen Trenchcoat.
    Liebe Grüße Karin

    1. Hallo Karin,

      vielen Dank.
      Uhi ein Dirndl steht auch noch auf meiner ToDo Liste. Das ist bei mir jedoch das Projekt, was sich immer nach hinten verschiebt. 😉

      Liebe Grüße
      Marie

  3. Liebe Marie,

    ich bin platt. Dein Trenchcoat ist einfach unglaublich! Super toll geworden.

    Und du hast absolut Recht: man hat eh nichts zu verlieren. Obwohl ich mich oft disziplinieren muss komplizierte Projekte fertig zu stellen wenn sie mich zu arg frustrieren.

    Ganz liebe Grüße
    Britta

    1. Hallo Britta,

      dankeschön,
      Ich muss mich auch immer motivierten, frustrierende Projekte zu beenden. Aber am Ende ist man doch umso glücklicher über das neue Teil.

      Gruß
      Marie

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